Alhamdulillah: Häufig gebrauchter Ausdruck, der „Gelobt sei Gott“ oder "Gott sei Dank".

 
Allah: Arabischer Name für den Einen Gott. Wird auch von arabischen Christen und Juden verwendet. Allah ist der gleiche Gott für Muslime, Christen und Juden.
 

Al-Insān al-Kāmil: Dieser arabische Begriff ist auf den Propheten Muhammad* zurückzuführen und kann übersetzt werden als " die Person, die Perfektion erreicht hat."

 

As-sīra: Prophetische Biographien über das Leben des Muhammad*.

 

Aya(t): Vers aus einer Surah im Qur’an.

 

Bid’ah: Es steht im Islam für Innovation. Im Vergleich zu dem englischen Verständnis hat der arabische Begriff in erster Linie eine negative Konnotation, da Traditionalisten keine Notwendigkeit für eine Reformation oder Innovation des Islam sehen. Es gibt jedoch auch positive Konnotationen des Begriffs, wenn es in die jeweilige Situation und Zeit passt.

 

Bismi‛ Allah: Häufig gebrauchter Ausdruck, der „Im Namen Gottes“ bedeutet und in der Regel beim Beginnen von Aktivitäten verwendet wird, wie beim Essen, dem Starten eines Autos oder einer Reise im Allgemeinen.

 

Da’wah: Ruf oder Einladung in den Islam. Manchmal übersetzt als „missionarische Tätigkeit“

 

Deen: Religion, Akt der Unterwerfung, der Pfad nach dem Muslime streben, um islamische Bestimmungen einzuhalten.

 

Dhahiba: Dies ist die vorgeschriebene Methode der rituellen Schlachtung aller Tiere, mit Ausnahme von Fischen und den meisten Meerestieren, nach islamischem Recht. Diese Methode der Schlachtung von Tieren besteht aus einem schnellen und tiefen Schnitt

am Hals mit einem scharfen Messer, wobei die Halsvenen und Halsschlagader beider Seiten durchgeschnitten wird, aber das Rückenmark intakt bleibt. Fleisch von einem jüdischen Metzger ist koscher und demzufolge für Muslime für hạlāl befunden.


Dhikr: Erinnerung an Gott, Erwähnung Gottes. Spirituelle Methode der Anrufung.

 

Dua: Einzelne Gebete an Gott, Bittgebete.

 

Emir: Kommandant oder Führer. Auch bekannt als hochrangige religiöse Autorität/shaykh.


Fatwā: ( fatāwā (Plural) – ist eine juristische Entscheidung eines islamischen Gelehrten, der auf Qur’an und Sunnah basiert, die bestimmte fiqh Methoden verabschiedet, um diese Entscheidung zu festzulegen. Im Sunni-Islam, sind fatāwā nicht bindend, während man im Shia-Islam einige Entscheidungen als bindend betrachten kann, je nach Beziehung zwischen dem Kandidaten und dem Gelehrten.

 

Fiqh: Islamische Rechtswissenschaft.

 

fī sabīli llāhi: Es bedeutet „ für das Anliegen Gottes“.

 

Fitnah: Es kann mehrere unterschiedliche Definitionen haben: Situationen im Chaos, negative Taten von Menschen, Umbruch, Verbreitung von Zweifel gegenüber dem Glauben.


Fitrah: Angeborenes Gottes-Bewusstsein, menschliche Natur, kindliche Unschuld.

 

Ghusl: ‚Große Reinigung‛, zeremonielle Reinigung oder Ritualbad, das von Muslimen durchgeführt wird.

 

Hadith: Eine Erzählung, die in erster Linie den Aussagen und Taten des Propheten Muhammad* zugeschrieben wurde, jedoch bezieht sie sich auch auf Aussagen seiner Gefährten und Ehefrauen.

 

Hajj: Wallfahrt. Fünfte Säule des Islam.

 

Ḥalāl: Alles, was nach islamischem Recht zulässig ist, und Verhalten, Sprache, Kleidung, Verhalten, Benehmen und Speisegebote

beinhaltet. Ḥalāl Lebensmittel sind zum Beispiel Lebensmittel, die unter den islamischen Speisegeboten erlaubt sind.


Ḥalāl-gelatine: Dies ist Gelatine, die aus islamisch geschlachteten Tieren hergestellt wurde.

 

Hamam: Arabischer Begriff für eine öffentliche Badeanstalt.


Haram: Alles was nach islamischen Richtlinien verboten ist, das Gegenteil von ḥalāl.

 

Hejab: Bedeckung für Kopf und Hals für muslimische Frauen, aber auch bekannt als „Vorhang“, welcher als Trennung von etwas oder jemandem verstanden werden könnte.

 

Hijra: Der Exodus des Propheten mit einigen seiner Gefährten nach Medina. Ebenfalls bekannt als der Beginn des islamischen Kalenders.

 

Houris: Sie werden entweder als die „Frauen des Paradieses“ (azwadj mutahhara) beschrieben, oder houri kann einfach „Begleiter“ bedeuten.

 

Iftar: Fastenbrechende Mahlzeit bei Sonnenuntergang.

 

Imam: Führer des öffentlichen Gebets.

 

Iman: wird aus dem Arabischen ins Englische als „Glaube“ übersetzt. Der Iman ist die innere Überzeugung, die mit den äußeren Handlungen verbunden ist. Iman mit Glauben zu übersetzen bleibt schwierig, da Iman keine Annahme von etwas beinhaltet, sondern eine Gewissheit die auf Wissen basiert. Folglich bezeugt man im Islam dass es keinen Gott außer Allah gibt und Muhammad* sein Gesandter ist. Ein zentrales Organisationsprinzip des Islams.

 

Insha’Allah: Häufig gebrauchter Ausdruck, der „so Gott will“ bedeutet.

 

Istihala: Wörtlich, ‚umsteigen‘. Dies kommt zustande, wenn eine bestimmte Einheit zu einer anderen Einheit „umsteigt“. Istihala tritt auf, wenn etwas rein wird. Es war najis (unrein) aber ist jetzt taahir (rein).

 

Jahiliyya: Vor-islamische Unwissenheit und Dunkelheit, auf die Muslime tendenziell in historischem, aber auch in persönlichem Sinne hinweisen.

 

Jamaat: Gruppe von Menschen, Gemeinschaft.

 

Jummah: Freitagsgebet.

 

Jihad: Wörtlich: ausübend oder strebend. Das individuelle Streben zur Vollkommenheit in Kontrolle über sich selbst, das Vollbringen von guten Taten und die Enthaltsamkeit von bösen Taten.

 

Kafir/ Kuffar: Ungläubige(r) bzw. Gottesleugner.

 

Kufr: Verweis auf die Ablehnung des muslimischen Glaubens in den Einen Gott, die Verleugnung der Prophezeiung Muhammads* und des Qur’an als Gottes Offenbarung.

 

Mahram: Nicht heiratbar, z.B. Eltern, Geschwister.

 

Mahr: Obligatorisches Geschenk des Bräutigams an die Braut bei der Heirat.

 

Makrouh: Der islamische Begriff makrouh (Deutsch: unbeliebt, unerwünscht) umfasst alle Dinge und Taten, die nicht ausdrücklich verboten, die jedoch in Richtung des Begriffs haram gehen. Daher impliziert diese Grauzone, dass es besser ist auf Dinge und Taten zu verzichten, die als makrouh erachtet werden.

 

MashaAllah: Häufig gebrauchter Ausdruck, der „Gelobt sei Gott“ bedeutet, und etwas Gutes oder Positives beschreibt. Er wird auch verwendet um böses und schlechte Gedanken zu vermeiden.

 

Nasāja: Übersetzt sich als „Unreinheit“.

 

Niqab: Ein Schleier, der das Gesicht verdeckt, den manche Frauen als Teil ihrer Jilbab/ Abaya tragen. (nicht zu verwechseln mit der Burka).

 

Niyyah: Absicht.

 

Ramadan: Der obligatorische Monat des Fastens für Muslime, vierte Säule des Islam.

 

Revert: Muslimischer Konvertit, oder eine Person, die zu ihrem Glauben zurückgekehrt ist.

 

Sadaqa: Bedeutet freiwillige Wohltat oder eine gute Tat zu vollbringen. Es unterscheidet sich vom zakāt, der für jeden Muslimen obligatorisch ist, solange er/sie es sich leisten kann, etwas zu geben.

 

Salah: Die täglichen rituellen Gebete von Muslimen, zweite Säule des Islam.

 

Schahāda: Das islamische Glaubensbekenntnis in die Einzigkeit Gottes und in Muhammad* als seinen letzten Gesandten. Erste Säule des Islam.

 

Shi’ite: Der zweitgrößte Zweig im Islam, auch als Shia bekannt, was „Anhänger Alis“ oder „Fraktion oder Partei Alis“ bedeutet.

 

Shari’ah: Wörtlich: Pfad. Göttliches Gesetz, abgeleitet aus dem Qur’an und der Sunnah.

 

Shaytan: Satan, der Teufel.

 

Shirk: Die Sünder der Vergötterung, Vergöttlichung des Einen Gottes, Errichtung von „Partnern“ die neben Gott gestellt werden.

 

Subhan’Allah: Häufig gebrauchter Ausdruck, der „Gelobt sei Gott“ bedeutet.

 

Sufi: Ein muslimischer Mystiker, der die inneren, mystischen Dimensionen des Islam betrachtet.

 

Sunnah: Wörtlich: Gewohnheit, Weg, Art und Weise. Die Sunnah beinhaltet die Taten und Aussagen des Propheten Muhammad*, seiner Begleiter und Ehefrauen, sowie bestimmte Meinungen Gelehrter und Fatawa (eine Angelegenheit der islamischen Rechtswissenschaft).

 

Sunni: Der größte Zweig des Islam.

 

Surah: Kapitel des Qur’ans.

 

Takfir: Vorwurf der Ketzerei. Oft auch verwendet als Bezeichnung für die, die den Islam auf eine Weise ausüben, die als falsch betrachtet wird. Absprechen des islamischen Glaubens unter Muslimen -> wer als Muslim einem anderen Muslim sein Muslim-Sein abspricht, wird selbst zum Nichtmuslim.

 

Tawbah: Arabischer Begriff für Reue.

 

Tawhid: Glaube an die Einzigkeit Gottes.

 

Tayammum: Trockene Reinigung mit Sand oder sauberer Erde, wenn kein Wasser verfügbar ist.

 

‘Umrah: Beschreibt die optionale islamische Pilgerfahrt nach Mekka und Medina in Saudi-Arabien, die jederzeit im Laufe des Jahres durchgeführt werden kann.

 

Ummah: Gruppe, Nation, besonders im Qur’an in Bezug auf die allgemeine muslimische Gemeinschaft benutzt.

 

Walī: Vertreter oder Vormund. Ein ernannter Verwandter für eine weibliche Person innerhalb einer muslimischen Familie. Besonders in Bezug auf eine bevorstehende Hochzeit.

 

Wu’du: Waschungen, kleine rituelle Waschungen von Muslimen vor dem Gebet.

 

Zakat: 2.5 Prozent des gesparten Vermögens, das jährlich den Armen und Bedürftigen gegeben wird. Dritte Säule des Islam.

 

Zina: Rechtswidriger freiwilliger Geschlechtsverkehr; Ehebruch; Unzucht.


Als Hochachtung gegenüber anderen Muslimen und deren Respekt gegenüber dem Propheten Muhammad wird dementsprechend der Ausdruck „der Friede sei mit ihm“ als Kennzeichnung diesen Respekts verwendet, wenn immer der Prophet Muhammad* erwähnt wird. Ich ersetze diesen Ausdruck durch das Setzen eines Sternchens (*).